
Bei uns auf dem Land seid ihr näher dran an allem. Ihr spürt die Jahreszeiten intensiver, lebt mit dem Rhythmus der Natur, vielleicht spürt ihr euch selbst auch mehr. Manchmal vergisst man das, wenn man aus der Großstadt kommt.
Wie schön es ist, von den ersten Sonnenstrahlen auf der Nase wachgekitzelt zu werden, mit der Dämmerung müde zu werden. Man merkt auf dem Land, dass im Herbst der Bio-Rhythmus runterfährt, man im Winter ganz ruhig und bei sich ist und im Frühling, wie alles zu neuem Leben erwacht.

BÜLITZ IM FRÜHLING
Im Frühling hört ihr den wunderschönen Gesang der Nachtigallen. Die Natur erwacht und ihr könnt erleben, wie die Frühblüher knospen, die Storchen zurückkehren von ihrer langen Winterreise aus dem Süden. Brennnesseln, Holunderblüten und Wildkräuter haben jetzt die perfekte junge Frische, um geerntet und zu Tee getrocknet zu werden. Und ihr?
Ihr erlebt die ersten warmen Sonnenstrahlen, sitzt vielleicht an der noch warmen Hauswand mit einer Tasse heißem Tee. Vielleicht geht es jetzt auf zu einem Osterspaziergang. Oder ihr sammelt die ersten Früchte der Natur ein und kocht daraus ein vitaminreiches Chutney.

BÜLITZ IM SOMMER
Der Sommer in Bülitz ist eine wahre Pracht! Lange Sommerabende in der Natur, knisternde Lagerfeuer und lustige Grillabende sind bei uns auf dem Land üblich. Die Grillen zirpen, die Vögel zwitschern, die Natur ist aktiv.
Auf den Feldern stehen die frisch gepackten Heuballen, im Hintergrund surrt leise ein Trecker. Der Sommer ist die Zeit, in der die Natur am wachsten ist. Pflaumen, Mirabellen, Brombeeren reifen. Und ihr?
Ihr sitzt auf der Hollywoodschaukel beim Sonnenbaden, erntet ein paar Brombeeren zum Frühstück, spaziert über weite Felder oder in die kühlen Wälder, die uns umgeben.

BÜLITZ IM HERBST
Im Herbst ist ein besonderer Zauber in Bülitz. Nebel, goldenes Licht und der klarste Sternenhimmel, den ich euch vorstellen könnt, wechseln sich ab. Der Organismus fährt runter, man wird ruhiger, reflektiert, passt sich der Natur an.
Die Bäume färben sich bunt. Die Kraniche sammeln sich auf dem Feld hinterm Haus und man kann ihnen wehmütig beim Abheben auf ihre Reise in den Süden zusehen. Und ihr? Vielleicht macht ihr lange Spaziergänge durch raschelndes Laub. Ihr sammelt ein paar Haselnüsse für den Winter, Kastanien, Bucheckern. Vielleicht backt ihr einen Kuchen.
Oder ihr übt ein neues Klavierstück. Oder ihr kuschelt euch in der gemütlichen Sitzecke zusammen und seht euch einen Film an. Lest ein Buch. Seid einfach nur.

BÜLITZ IM WiNTER
Im Winter ist Bülitz der perfekte Rückzugsort. Ihr erfahrt hier absolute Stille und Dunkelheit – vorausgesetzt der Sternenhimmel leuchtet nicht zu hell. Die Vögel zwitschern nicht mehr, ihr hört ein paar Raben krächzen. Und ein paar Spatzen hüpfen hier immer herum. Und ihr?
Ihr macht lange Winterspaziergänge, vielleicht pflückt ihr ein paar Hagebutten für die eigene Marmelade. Oder ihr probiert Rezepte aus. Ein neues Spiel. Lest ein gutes Buch. Der Winter auf dem Land ist die Zeit für Gemütlichkeit, innere Einkehr und um zu Ruhe und sich selbst zu finden.
Dann ist unser Haus besonders gemütlich, das Ofenfeuer knistert, das Essen röstet im Ofen und ihr sitzt gemütlich bei Kerzenschein am langen Holztisch, spielt, redet, esst. Und schlaft den gesunden Landschlaf.

